
Danica Radulović
Ihre tänzerische Reise begann vor 28 Jahren mit Standard und Latein - damals als Turniertänzerin. Danach führte ihr Weg zum serbischen Folklore, bevor sie mit 18 Jahren Salsa entdeckte und damit zu ihrer ersten großen Liebe zurückfand: der lateinamerikanischen Musik, Kultur und Bewegung.
2011 kam sie für ihr Informatikstudium nach Österreich und blieb nach ihrem Abschluss in Graz. Auch während Studium und Beruf war Tanz immer ein fester Bestandteil ihres Lebens.
Über die Jahre lernte und tanzte sie Salsa in verschiedenen Richtungen - LA Style, Cuban und New York Style On2. Die Vielfalt der Salsa-Welt faszinierte sie von Anfang an. Sie wollte möglichst viel verstehen, um unterschiedliche Musiken und Stile nicht nur tanzen, sondern auch wirklich genießen und interpretieren zu können. Ihr Herz blieb schließlich bei On2. Gleichzeitig liebt sie eine gute Timba, Son Cubano und Cha-Cha-Cha. Durch On2 entdeckte sie außerdem ihre große Liebe zu Pachanga und Boogaloo.
Eine besondere Leidenschaft entwickelte sie für Choreografie und Performance. Bei Las Puro Fuego ist sie seit 2018 als Choreografin und Trainerin tätig und steht gleichzeitig selbst als Tänzerin und Performerin auf der Bühne. Dort verbindet sie ihre Liebe zur Musik, Bewegung und Storytelling und entwickelt Choreografien, die nicht nur Schritte aneinanderreihen, sondern eine Geschichte erzählen.
Was Danica antreibt, ist die Freude daran, Neues zu entdecken, sich selbst herauszufordern und immer wieder aus der eigenen Komfortzone herauszutreten. Diese Erfahrung möchte sie auch an andere weitergeben: Sie möchte zeigen, dass oft viel mehr möglich ist, als man selbst glaubt – wenn man den richtigen Zugang findet und einen Raum hat, in dem man sich frei entfalten, Fehler machen und wachsen darf.
Aus genau dieser Haltung heraus entstand die Fuego Dance Factory - ein Ort, an dem Menschen ihren eigenen tänzerischen Weg gehen und sich gemeinsam weiterentwickeln können, und an dem Danica ihre Leidenschaft für Tanz und Entwicklung mit anderen teilt, während sie selbst auf diesem Weg immer weiterlernt.
Dein meistgesagter Satz im Unterricht?
„Einmal noch.“ (Wobei … sind es eigentlich sicher 20 Mal „einmal noch“ )
Was ist eine Sache, die du im Studio immer dabei hast?
Mehrere - Heels, Wasser mit Limette und keltischem Salz, Taschentücher, und natürlich ein komplettes Wechseloutfit.
Ein Wort, das dich beschreibt?
Laut ChatGPT: Unstoppable. Und ich konnte dem tatsächlich nicht widersprechen.
Was möchtest du deinen Schüler:innen durch Tanz mitgeben?
Etwas, das wirklich nur ihnen gehört. Ich möchte euch Elemente und Technik geben, mit denen ihr spielen könnt. Aber am Ende sollt ihr den Tanz zu eurem eigenen machen. Nicht meinen Stil kopieren, sondern euren finden.
Gerade beim Salsa ist mir das wichtig, weil wir letztendlich lernen, um mit anderen Menschen zu tanzen. Social Dancing ist ein gemeinsamer Tanz, aber jede:r bleibt dabei eine eigene Persönlichkeit. Ich glaube, dass diese Verbindung noch schöner wird, wenn beide ihren eigenen Körper, ihren eigenen Ausdruck und ihren eigenen Tanz kennen.
Genau deshalb gibt es bei Fuego bewusst Solo-Kurse. Erst alleine stehen, sich bewegen und seinen eigenen Tanz finden und ihn dann durch die Verbindung mit jemand anderem bereichern. Für mich entsteht genau dort die Magie des Social Dancing.
Wann hast du gemerkt: „Okay, ich will wirklich tanzen“?
Mit sechs. Ich habe mit meiner Mama immer Eiskunstlauf im Fernsehen geschaut, aber während sie die Akrobatik bewundert hat, habe ich eigentlich nur auf die Momente gewartet, in denen sie getanzt haben. Also habe ich irgendwann meinen Eltern erklärt: „Ich will tanzen.“
Was macht eine gute Tanzstunde für dich aus?
Diese Gesichter am Ende: lächelnd, glücklich, komplett verschwitzt und ein bisschen müde. Dann weiß ich, dass wir alles richtig gemacht haben.
Heels oder Sneakers?
Zum Tanzen? Heels. Immer.
Etwas, das niemand über dich erwartet:
Dass ich als Kind so tollpatschig war, dass wohl niemand damit gerechnet hätte, dass ausgerechnet Tanzen einmal mein Leben wird. 😉
Meet Danica

Maria Lackner
Maria stammt ursprünglich aus Kärnten und tanzt, seit sie fünf Jahre alt ist. Ihre tänzerische Reise begann mit Ballett, Jazz Dance und Contemporary Dance.
Mit 18 entdeckte sie ihre Leidenschaft für Salsa . und verliebte sich sofort in die Energie, Musikalität und Ausdruckskraft dieses Tanzes.
Seither ist sie sowohl als Performerin in verschiedenen Showgruppen als auch als begeisterte Social Tänzerin auf nationalen und internationalen Salsa-Festivals unterwegs.
Maria liebt es, unterschiedliche Tanzstile miteinander zu verbinden und daraus ihre ganz eigene Bewegungssprache zu entwickeln - eine Sprache, die durch den Körper erzählt, was die Musik vorgibt. Dabei ist sie überzeugt, dass persönlicher Ausdruck und individuelle Bewegungsqualität auf einem starken Fundament aufbauen: Wer die Grundlagen verinnerlicht, schafft Raum für Freiheit, Kreativität und eine authentische Art, sich zu bewegen.
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Martina Stancic
Tanz hat für Martina etwas, das sich nur schwer in Worte fassen lässt. Es ist das Gefühl, wenn Musik und Bewegung miteinander verschmelzen, wenn der Kopf leiser wird und man einfach im Moment ist. Er ist Ausdruck, Verbindung, Lebensfreude und Freiheit. Was als Leidenschaft begonnen hat, ist heute ein wichtiger Teil ihres Lebens und etwas, das sie mit anderen Menschen teilen möchte.
Ihre tänzerische Reise begann mit Salsa LA und Bachata. Mit der Zeit hat sie besonders die Welt der kubanischen Tänze begeistert. Casino, Timba, Reggaetón und Reparto gehören heute zu ihren großen Leidenschaften, aber auch Mambo hat einen besonderen Platz in ihrem Herzen.
Ihre Entwicklung wurde durch zahlreiche Privatstunden und Workshops sowie intensive Trainingsaufenthalte in Kuba und Spanien geprägt. Das Training mit Tänzern vor Ort und das Eintauchen in die Musik und Kultur haben ihren eigenen Stil und ihr Verständnis von Tanz nachhaltig beeinflusst.
Als Mitglied der Showtanzgruppe Las Puro Fuego lebt sie ihre Leidenschaft für Performance und Bühne. Durch ihre Ausbildung zur diplomierten Tanzpädagogin und ihre Lizenz als Zumba®-Trainerin verbindet sie ihre tänzerische Erfahrung mit pädagogischem Wissen.
In ihrem Unterricht geht es für sie nicht nur darum, Schritte zu lernen. Sie möchte Musikalität, Körpergefühl, Ausdruck und Selbstvertrauen fördern und einen Raum schaffen, in dem man sich ausprobieren, loslassen und seinen eigenen Stil entdecken kann.
Meet Martina
Was bedeutet Tanzen für dich?
Pures Leben und Freiheit. Tanz ist für mich eine der schönsten Möglichkeiten, mit sich selbst und mit anderen Menschen in Verbindung zu kommen.
Was möchtest du deinen Schüler:innen mitgeben?
Ich möchte, dass meine Schüler:innen tänzerisch wachsen und sich immer wieder neuen Herausforderungen stellen. Mir ist wichtig, sie zu fordern, aber gleichzeitig zu ermutigen, ihrem Körper zu vertrauen, ihren eigenen Ausdruck zu finden und sich mehr zuzutrauen. Am liebsten ist mir, wenn sie nach dem Kurs nicht nur etwas Neues gelernt haben, sondern sich freier, selbstbewusster und inspiriert fühlen.
Was macht dich bei deinen Schüler besonders stolz?
Wenn ich Fortschritte sehe und Menschen über sich hinauswachsen – wenn Bewegungen plötzlich funktionieren, die sie sich vielleicht selbst gar nicht zugetraut hätten. Genau diese Entwicklung zu beobachten und zu sehen, wie daraus mehr Selbstvertrauen und Freude am Tanzen entsteht, macht mich besonders stolz.
Welche Musik bringt dich sofort zum Tanzen?
Reparto. 😄 Da wird es schwierig, still sitzen zu bleiben.
Deine Dance-Red-Flag?
Ständiges Reden beim Social Dancing - ich will tanzen! 😂 Und wenn jemand jeden kleinen Fehler korrigieren möchte. Für mich geht es beim Social Dancing vor allem um Verbindung, Musikalität und Spaß.
Was wünschst du, hätte dir jemand am Anfang deiner Tanzreise gesagt?
„Du bist nicht zu spät. Trau dich und glaub an dich.“ Denn genau das möchte ich auch meinen Schüler:innen mitgeben: Du musst nicht perfekt sein, um anzufangen. Du darfst einfach tanzen!!


